DIE PANZERWERKSTATT

Lackabplatzer Variante B

So, nun möchte ich euch die zweite Variante zur Darstellung von Lackabplatzern näher erläutern. Bei der ersten gabs ja nur die Methode, dass mit heller Farbe die Beschädigung innerhalb des Lacks dargestellt wird und mit der dunklen Farbe dann das Metall-quasi eine Art Steinschlag, den ja jeder kennt.

Die Variante, die ich jetzt zeigen will ist vom Prinzip her die Realistischste. Dabei geht man von den am Original tatsächlich vorhandenen Farbschichten aus. Zuerst das Metall, darauf dann die rostschutzrote Grundierung, wiederum darauf der Grundton der Tarnung und darüber die Abtarnfarben. Somit kann man davon ausgehen, dass Schäden in unterschiedliche Tiefen eindringen, was im folgenen dargestellt wird.



Auf diesem ersten Bild seht ihr die schwächsten Schäden die lediglich die Sandfarbe wieder hervorbringen(an den kanten schwach heller). Auch auf der Sandfarbe selbst wird mit aufgehellter Farbe Schaden dargestellt, der nicht tief eingedrungen sein soll.



Auf diesem Foto gehen die Schäden dann schon mittlerweile bis zur Rostschutzfarbe herunter. Dabei ist es wichtig, wie viel man von den hellen Stellen von zuvor stehen lässt, denn so kann man geschliffene Abplatzer erzeugen, wobei sich sachte die Farbe abwetzte, oder durch harte Schläge mit kaum einem hellen Rand.



Zum Schluss dann das blenke Metall, wie hier an der Kante gut zu sehen ist. Ich benutze dafür einen dunkelbraunen Ton, da Metall dann ja meißt bräunlich oxidiert. Dieses kann man dann wieder blankgescheuert zeigen, indem man nochmal mit einem weichen Bleistift drübergeht, was einen verblüffend echten Effekt von Metall ergibt.



Die Kratzer von Ästen, links im Bild, erzeugt man dann am besten mit einer feinen Cutterklinge. Ganz sachte über die Farbe streichen!