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M 26 Pershing in Korea

zu dem modell von tamiya braucht man nicht viel zu sagen- einfach nur toll!! alle details sind sschon da und brauchen nur verfeinert werden. besonders gelungen ist das vorgelege, wodurch der pershing sehr weich zu steuern ist. auch die federung weis zu gefallen. alles vom feinsten! und der sound.... ....klasse!! eine änderung zu alten bausätzen gibt es allerdings!!!

die glühbirneneinheit ist nicht mehr enthalten. statt dessen aber die lichtleiterplatine vom KV I , Josef stalin. eigentlich eine feine sache, wenn man nicht bei mir die entsprechenden lichtleiter vergessen hätte. naja, ersetze ich es . ist ja kein problem.

zum bau des panzers: es soll ein koreaner werden! im speziellen dieses fahrzeug:




der M 26 soll sich so ein wenig davon abheben, dass fast nur fahrzeuge aus dem WW II gebaut werden. gerade die aktuelle politische lage in korea ist es doch wert, sich mal ein wenig mit dem "vergessenen krieg" zu beschäftigen. es war ein stellvertreterkrieg, der erste , wenn man so will und der pershing trat gegen den T 34/85 in aktion. zudem haben wir das jahr 2013. ein jubileum, der krieg endete (oder besser waffenstillstand) 1953.




dies ist das rudimentäre fahrzeug(entschuldigt die schlechte qualität, hatte die linse mit schleifstaub bedeckt....)

der turm wurde von mir verklebt und gespachtelt, damit ich die gussoptik nicht mit einer hässlichen naht belebt wird. als nächstes wurde das auto vorbereitet für gussimitation mit nitroverdünnung, spachtelmasse von revell und einem borstenpinsel. dies wird aufgetupft und dann noch ein klein wenig geschliffen. und das mehrfach übereinander. so wirds schön uneben. der pershing lebt davon, wie auch von den schweißnähten(die ich aber wie gewöhnlich erst am ende auftrage)

danke nochmal an Karl Diesel. er hatte neulich einen walk around von David Doyle gepostet. diesen habe ich mir begleitend per fernleihe aus der Unibibliothek der Bundeswehr in Hamburg zukommen lassen. super detailfotos, nach denen ich den pershing gestalten werde.


Angefangen hab ich damit, mir neue Griffe für die Abdeckungen der Motorlüfter zu erstellen, aus Kupferdraht und Messingrohr.



sieht bei weitem besser aus als die angegossenen Details, und es funktioniert zudem noch8)



und das ist meine Lösung für die Rücklichter. Ich habe mir für den Leiter ein neues Loch in die Oberwanne gebohrt und dann die Lampen abgetrennt. Diese kamen dann auf eine dünne Platikplatte, wodurch nun alles an der Oberwanne hängt, aber den optischen Eindruck vom Original beibehält. So kann ich ganz einfach die Oberwanne abnehmen, ohne dass das Licht behindernd wirkt. Zwar nicht 100 % scale, aber dafür funktioniert alles. Hab auch gleich das andere Rücklicht mit Licht versehen, was so ja bei Tamiya vergessen wurde..




Der Turm, wie auch der Großteil der Wanne, bekamen mit Revell Plasto eine schöne Gussstruktur verpasst. Ist alles nochEIN wenig staubig. Ich werde das mal mit Alkohol säubern. Was so unsauber aussieht sind lediglich Aussparungen für weitere Anbauteile. Somit bekommt das alles noch einen akkuraten Abschluss an den Übergängen.





es ist hier kaum zu erkennen, aber ich habe aus ganz dünnem Lötzinn mir die Splinte der Bolzen für die Abschlepphaken erstellt. Zuvor wurde ein 0,6mm Loch gebohrt.




Hier sieht man ganz gut alle bearbeiteten Flächen des Pershings. Die Strukturen auf dem Motordeck bringe ich nicht weiter an, da sie am original recht fein ausfielen an der betreffenden Stelle. Auch die vorderen Kotflügel wurden entfernt, wie es mein Vorbildfoto zeigt. Dabei habe ich mich für eine Woche außer Gefecht gesetzt. bin mit dem Dremelfeinsägeblatt abgerutscht und habe mir den Daumen längs, inklusive Handballen, aufgeschnitten ... ...was für eine Sauerei!!!





Neue Astabweiser wurden aus Kupferblech erstellt, da die Originalteile viel zu dick und klobig waren. Nachdem alles zusammengelötet war, wurden sie mit Knupferschrauben befestigt.







und das Ganze mit Licht! Gefällt mir nun doch alles. Man sollte sich aber genau überlegen, wie man das mit den Lichtleitern anstellt. Die Gehäuse wurden innen noch mit dickem Alu ausgekleidet, was einen enormen Effekt auf die Originaltreue hat!!





und die Rücklichter. Sie könnten intensiver leuchten. Da hätten sich evtl SMD Leds gelohnt, weil man am Tage davon nicht viel sehen wird. Aber so gefällt es mir auch ganz gut.





Nochmal aus der Totalen. Die Staukästen sind vorerst aufgelegt und werden Stück für Stück mit Messingdeckeln ersetzt werden. So kann ich dann die Innereien dann nachbilden. Die kleinen zusätzlichen Details beleben das Fahrzeug und zweckmäßig sind sie zumeist auch noch ^^

Wenn ich wieder Zeit habe, zeige ich meinen Vorschlag, wie man die Kabel bändigt. Ich musste von der Lichtplatine an 5 Kabeln rund 15cm entfernen und diese wieder zusammenlöten. Damit waren meine Probleme dann beseitigt. Noch ein paar Kabelbinder und keine Litze kollidiert mehr mit dem Drehkranz o.ä.

Bin bis jetzt sehr zufrieden mit dem Bausatz und meinem Gefummel daran




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